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Ich habe im vorherigen Schritt das Netzwerkprotokoll
TCP/IP erwähnt, es gibt andere, die aber wieder nicht von allen Spielen unterstützt
werden. In der Zeit der Onlinespiele allerdings ist es als sicher anzunehmen, das eben
TCP/IP immer unterstützt wird, denn das ist das Protokoll, nach dem das ganze WWW
funktioniert. Also recht sicher für uns erste Wahl.
Jetzt aber an die Konfiguration.Dazu öffnet man die Systemsteuerung, auf das Symbol
Netzwerk klicken. Man kommt zu einem "Kasten" (ein Fenster eben), in dem die
installierten Netzwerkteile aufgeführt sind.
Es sollten vorhanden sein:
Client für Microsoft-Netzwerke (wenn nicht findet man das unter
"hinzufügen/Client/Microsoft/Client für Microsoft Netzwerke"), die Auswahl
sieht fast so aus, wie ein Bild weiter unten, bei der Auswahl des Protokolls.
DFÜ-Adapter (Das sorgt dafür, das die Internetverbindung hinhaut, man lässt das mal
ganz in Ruhe)
Netzwerk-Adapter (oder so halt - hier ist der Name der Netzwerkkarte aufgeführt, wenn sie
korrekt installiert ist)
TCP/IP -> DFÜ-Adapter
TCP/IP ->Netzwerkadapter (sollte TCP/IP fehlen, so findet man das unter
"Hinzufügen/Protokoll/Microsoft/TCP/IP")

Datei und Druckerfreigabe für Microsoft Netzwerke (ist zum spielen
unerheblich, für alles andere sollte man eine Einstellung vornehmen unter dem Button
"Datei und Druckerfreigabe", einfach nen Haken in beide Kästchen machen)
Was wir rauswerfen können: Normalerweise kann man bedenkenlos alles entfernen, was nicht
dem oben genannten entspricht, solltest Du AOL-Nutzer sein, dann bitte Vorsicht, weil das
AOL-Protokoll nicht den üblichen Standards entspricht, frag bitte die verstrahlten
AOL-Supporter an Ihrer Hotline.
Um jetzt beide Computer miteinander verbinden zu können, müssen wir weitere
Einstellungen vornehmen.
In dem Netzwerkfenster gibt es oben Register. Eines
davon nennt sich "Identifikation", es muss ein Computername angegeben sein (such
Dir einen schönen Namen aus), eine Beschreibung sollte man auch eingeben (egal was), ganz
wichtig ist aber die Arbeitsgruppe. Sie muss bei allen Computern, die Kontakt zueinander
aufnehmen wollen / sollen identisch sein. Man könnte z.B. Privat eingeben, auch hier ist
es egal welches Wort, nur bei allen gleich. Das dritte Register
"Zugriffssteuerung" kann man auf der Voreinstellung lassen.
Jetzt kommt der wichtige und interessante Teil der Konfiguration. Man
klickt in dem Fenster mit den Netzwerkbauteilen auf das TCP/IP->Netzwerk-Adapter (oder
eben der Name der Karte, zusammen mit dem TCP/IP-Protokoll), geht dann auf den Button
"Eigenschaften". Dort findet man die Registerkarte "IP-Adresse". Die
anderen sind für uns nicht so wichtig.
Auf der Registerkarte "IP-Adresse" wählt man dann "IP-Adresse festlegen.
So, jetzt kann eine IP-Nummer eingegeben werden.
Normalerweise sind alle IP-Adressen weltweit einmalig, das muß so sein, weil sonst sofort
das WWW zusammenbrechen würde.
Für Private, oder Firmennetzwerke gibt es jedoch eine IP-Adresse, die extra dafür
reserviert ist. Die IP-Adressen haben immer folgenden Aufbau:
192.168.0.1
Es ist immer der selbe Ziffernblock, wo bei man die
führenden Nullen einer Gruppe weglassen kann (bis auf eine), Windows macht das beim
Neustart automatisch. 192.168.000.01 ist also das selbe wie 192.168.0.1
Ich habe diese Zahlenkombination gewählt, weil eben die ersten beiden Blöcke (192.168.)
diejenigen sind, die Reserviert wurden für oben genannte Zwecke. Die restlichen können
vergeben werden. (die letzen beiden Blöcke).
Man kann jetzt die Nummern im letzten Block vergeben quasi wie man will. Viel mehr als 100
Computer sollte man Zuhause nicht zu verbinden haben, oder? Nur muß man bei manchen
Anwendungen eben diese Nummer eingeben, so das man besser eine kurze wählt.
Beispiel: Rechner NR1 = 192.168.0.1 Rechner NR2 = 192.168.0.2 (im Bild steht
fälschlicherweise 192.168.1.1)
Es darf keine IP-Nummer zweimal vorkommen, weil sonst nichts geht - wie bereits erwähnt.
Die zweite Nummer ist die Subnet-Mask, aber die ist eher für große Systeme wichtig.
Man gibt hier einfach 255.255.255.0 ein. Das ist einfach, und auch effektiv, weil einfach
zu merken. Haben alle Rechner im Netz Win98 kann man die IP-Adresse freilassen, aber der
Compi fährt dann etwas langsamer hoch, und - Du weisst die Nummer nicht, wenn ein Spiel
es mal echt wissen will.
Der Computer will im Verlauf der Installation und Konfiguration mehrfach neu gestartet
werden, das sollte man auch tun, weil man zum Beispiel keine IP-Nummer eingeben kann,
bevor nicht das Protokoll installiert ist. Bei jedem Neustart werden die Netzwerk-Dateien
neu installiert, sollte gefragt werden, ob man eine neuere Datei überschreiben will, so
folgt man besser der Empfehlung, dieses nicht zu tun. Bei der ersten Interneteinwahl kann
es sein (wenn man Datei und Druckerfreigaben erteilt hat) das der Computer darauf
hinweist, das auf die Daten von außen zugegriffen werden kann, und es ratsam sei, die
Freigabe für diese Verbindung zu deaktivieren. Das sollte man bestätigen, denn es hat
auf unsere Netzkonfiguration keine Auswirkung, aber Fremde sollen aus dem WWW keinen
Zugriff auf Deine High-Scores haben, auch nicht die Deiner Bank-Software.
Damit man von einem auf einen anderen Computer zugreifen kann, das er in der
"Netzwerkumgebung" erscheint, muß man noch eine Freigabe erteilen.
Im Arbeitsplatz, oder Im Windows-Explorer einfach mal mit der rechten Maustaste auf das
Symbol für Laufwerk C klicken. Es gibt da einen Menüeintrag "Freigabe", den
anklicken, und dann einen Freigabenamen erteilen (Festplatte vielleicht ? - egal), wenn
man mit OK bestätigt, erscheint eine kleine Hand unter dem Symbol, und zeigt, das der
Ordner, Laufwerk oder Drucker freigegeben ist. Man kann fast alles freigeben, Ordner,
Drucker, ganze Platten, Partitionen, nur leider keine ISDN-Controller. Jetzt erscheint
dieser Rechner in der Netzwerkumgebung der anderen ans Netz angeschlossenen. Probier mal,
was man damit alles anstellen kann - ist echt witzig.
Besonderheiten mit Brausern .... (gut,
normal heißt es Browser ...)
Wenn man Internetexplorer 4 oder 5 verwendet, sollte man in der Systemsteuerung noch was
einrichten, um die Verbindung zwischen zwei Windows-Computern herzustellen. Es gibt in der
Systemsteuerung den Punkt Benutzer oder User, je nach Version des IE (Internetexplorer).
Wieso? Weil bei diesen beiden erst der Benutzer identifiziert ist, wenn man Ihn festgelegt
hat. Und da kann es sein, ju nachdem, wie Du Dein Windoof installiert hast, das eben kein
eindeutiger Benutzername existiert. Man merkt das zum Beispiel daran, das man im Netz (LAN=Local
Area Network) keine Verbindungen herstellen kann. Es ist
aber gar nicht schwer das zu tun. Man vergibt einfach denselben Namen, den man auch bei
der Windows-Anmeldung verwendet. Windows merkt das, und fragt, ob sie das wirklich tun
wollen. Ja, würde ich mal sagen.
Dann wird nur noch gefragt, welche Ordner für jeden User erstellt werden sollen. Am
besten alle, wenn es nicht grade am Festplattenplatz hapert, es braucht nicht so viel.
Allerdings ist natürlich hier auch wieder ein Feature. Man kann verschiedene
Benutzernamen erstellen, man hat dann auch verschiedene Startmenüs, Favoriten und all
das. Ich habe zum Beispiel ein Profil, wenn ich arbeiten will (tu ich jetzt grade), und
sobald ich fertig bin, schalte ich um, auf mein anderes Profil, mit dem ich nur Spiele
(ich denke, ich werde gleich nachher noch mit den Unreal-Bots um die Wette ballern).
Der Vorteil dabei ist, das jeweils nur die Programme gestartet werden, die ich grade
brauche. Beim Spielen brauche ich keinen Bildschirmschoner, keine Office-Shortcutleiste,
die einem dazwischen funkt .... und , und , und .... prima Sache!
SOO, für heute ist Schluß, bei Problemen, oder wenn Du es ganz genau wissen willst,
bitte eine Mail an mich schicken. Ich habe mir
vorgenommen, das alles noch einmal genauer aufzuschreiben, aber ...... ich schreibe eben
nach 2-4 Finger-Suchsystem, und das dauert etwas, wenn man es auch lesen können soll
*ggg*. Bis dahin viel Spaß !!!
Klaus
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